Baustelle Jugendblog. Als Späteinsteigerin liegt nun ein gutes halbes Jahr bloggen für euch hinter mir. Normalerweise montags habe ich einen Teil des Tages damit verbracht, die recherchierten Infos und Eindrücke, Stimmen und Meinungen zu einem Text zu machen. Ein kurzer Text sollte es sein: höchstens 2.000 Zeichen – das war nicht immer zu schaffen. Dabei waren selbst unsere kürzeren Texte für euren Geschmack schon zu lang. Als ich im Frühjahr ein paar von euch Jugendblog-Beiräten* kennen lernte, bestand unter euch darüber die größte Einigkeit: schreibt kürzer! Oder macht für jeden Beitrag eine kurze und eine lange Version! Oder lockert das ganze auf mit mehr Bildern!

Der Besuch im Blog-Beirat war wichtig für mich. Ihr habt mich sofort auf neue Ideen gebracht, für Themen und für das, was wir anders machen sollten, falls der Blog weitermacht. Ihr habt mich außerdem ganz gut auf den Teppich gebracht:  mit klarer Kritik und mit Vorschlägen und Wünschen, die so unterschiedlich waren wir ihr,  als Beirätinnen* des Jugenblogs und sicher auch im sonstigen Leben seid. Mitzubekommen, wie diejenigen, für die man schreibt, ticken – besser kannst du es als Journalistin* kaum treffen.

Zwar konnten wir viele Vorschläge von euch – noch – nicht verwirklichen, weil dafür die Aussicht fehlte, dass der Blog auf eine längere Zeit angelegt wird. Doch das kann noch kommen. Dass wir nun in eine künstlerische Pause gehen und alle Kolleginnen, im Jugendhilfswerk und hier in der Möslestraße, nun am Relaunch tüfteln und tackern werden: schaun wir mal.  Aber: wir bleiben dran. Und was man sich ganz doll wünscht….

Für den Jugendblog Freiburg 2.1 wünschte ich mir auf jeden Fall: mehr von euch. Mehr Gelegenheiten, euren Rat und eure Interessen zu hören. Auf einer Plattform, die einfach zugänglich ist für alle. Mit der ihr Aufträge rausschicken könnt. Oder Kommentare. Auf der ihr uns mehr Futter gebt als einen Klick oder einen Daumen hoch. Und den Beirat will ich natürlich auch: denn nichts geht über echte Treffen.

Jetzt aber bin ich erst einmal traurig über das Ende dieses schönen Anfangs. Und lege ein paar Geschichten, die vorerst nicht geschrieben werden, ins Regal. Über die einzige professionelle Freiburger Feuerwehrfrau. Ein paar gute Tipps, wie man sich an Stadträtinnen* und vergleichbare Türöffner* für gute Ideen ranmacht. Das besteste und schnellsteste Rezept mit Sommertomaten. Und last not least:  Wie feiert die nördliche Halbkugel den längsten Tag des Jahres?  Bis bald!

* alle Geschlechter sind gemeint

 

 

 

 

 

 

 

 

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Über den Autor

Birgit Heidtke arbeitet als Autorin und Historikerin in Freiburg. Sie organisiert Veranstaltungen, produziert Texte, Stadtrundgänge und viele andere Sachen.



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