In Freiburg ist Wohnen schwer, in Belgien komplett irre. Schau’s dir an.

In Freiburg ist der Wohnungsmarkt so leergefegt und überteuert, dass du im Grunde alles nehmen würdest, wenn es nur gerade noch bezahlbar wäre. In Belgien würde wahrscheinlich niemand wagen, „Ich nehme alles, Hauptsache billig“ zu sagen. Zumindest nicht seit 2011. Da hat nämlich Hannes Coudenys zu sammeln begonnen, was in Belgien alles „Haus“ heißt. Seit sechs Jahren wächst seine Sammlung von Ugly Belgian Houses, eins hässlicher als das andere, und es hört nicht auf, ständig kommen neue Exemplare wie dieses hinzu.

Was geht wohl in den Köpfen dieser Hauseigentümer vor? Wollen sie dokumentieren, dass Belgien zerfällt, wie Coudenys bei diesem Haus vermutet?

Gut, bei manchen stand offenbar nur wenig Platz zur Verfügung:

[http://uglybelgianhouses.tumblr.com/post/133891890763/exsqueeze-me]

Andere hat offenbar die Grenze ihres Grundstücks überrascht.

Oder sieht so Scheidung auf belgisch aus?

Manche haben ihr Umland mit der Baugenehmigung sichtlich überrascht:

Manche überraschen nur mit ihrem Briefkasten:

Andere mit dem ganzen Haus:

Manche Häuser drücken ein gewisse Haltung aus. Vorsicht bissiges Haus:

Manche scheinen unter drückender Last zu verschwinden:

Und einige Häuser sind einfach nur aufgemalt:

Zum Schluss noch eine Warnung: Wie dieses Foto beweist, bekommen diese Horrorbauten seit neustem auch noch Kinder:

http://uglybelgianhouses.tumblr.com/post/50502114927/they-are-breeding-we-are-totally-fucked

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Über den Autor

Jürgen Reuß ist freier Journalist, nicht nur von Berufs wegen neugierig und hat das Glück, dass ihm Recherchieren Spaß macht.



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