Der Tanz wird gerade bundesweit gehypt, hat die Choreografin Sabine Noll beobachtet. Gut für das Kinder- und Jugendtanzprojekt „Nebenwelten“. Das „fantastische Dansical“ wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert, so dass die 19 beteiligten Kinder und Jugendliche nichts für das Tanz- und HipHop-Training zahlen mussten. Auch der Eintritt für die drei Vorstellungen im Großen Saal des E-Werks ist frei.

Im E-Werk hat man inzwischen Erfahrung mit solchen Tanzprojekten. „Nebenwelten“ ist die vierte Produktion, die Sabine Noll künstlerisch leitet. Die letztjährige, „Melting Spots“, wurde sogar zum Internationalen Kinder und Jugend-Tanz- und Theaterfestival „Rampenlichter“ nach München eingeladen. Wenn jetzt am 13. April die Premiere von „Nebenwelten“ stattfindet, haben die Mädchen und Jungen, die zwischen acht und 14 Jahre alt sind, intensive Proben hinter sich. Sie trafen sich in den Herbstferien, danach wurde wöchentlich geprobt und am Ende wird noch einmal intensiv gefeilt. Das schweißt zusammen, auch über sämtliche Schulformen hinweg. Manche sind schon seit vier Jahren dabei. Die meisten stammen aus dem Stühlinger oder aus umliegenden Stadtteilen.

Dass die Choreografen, Musiker, Kostüm- und Bühnenbildner ausgebildete Künstler sind, die sich für kulturelle Bildung interessieren und nicht etwa Pädagogen sind, die eine Neigung zur Kunst haben, ist Sabine Noll wichtig. „Wir haben die Kinder und Jugendlichen erst einmal machen lassen und uns das mit Profiaugen angesehen. Was daran theatralisch war und sich für die Bühne geeignet hat, haben wir mit den Kindern und Jugendlichen besprochen“, erläutert Sabine Noll. Die Handschrift der Aufführungen ist also von den jungen Darstellerinnen und Darstellern geprägt. Inspiriert wurden sie von Animes und dem Kampf zwischen Gut und Böse, der diese japanischen Zeichentrickfilme prägt. Die Effekte sind jedoch handgemacht. Auch weil die Tänzerinnen und Tänzer hinter der Bühne mitgearbeitet haben, sowohl am Bühnenbild und den Kostümen als auch an der Musik.

Nebenwelten.
Premiere: 13. April, 17 Uhr.
Weitere Aufführungen: 22. April, 17 Uhr, 23. April, 11 Uhr. E-Werk, Großer Saal, Eschholzstr. 77.
Eintritt frei.

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