Morgenstraich, the hard way, Subkulturschick oder einfach Ohren durchpusten lassen

Morgenstraich auf die harte Tour

Nach Aschermittwoch geht nichts mehr? Quatsch, für den Alemannen kommen die Höhepunkte erst noch. Hier der Crashkurs für Kurzentschlossene, ihr müsst allerdings Fahrgemeinschaften bilden, ist ein bisschen Rumgegurke, lohnt sich aber. Also: Am Sonntag bis spätestens um 19 Uhr nach Liestal in die Schweiz fahren, und in höllischer Enge bestaunen, wie der eine Teil der Einheimischen mit aller Macht versucht, das Städtchen anzuzünden, während der andere Teil eigrig Wasser spritzt, um das zu verhindern. Großes Kino.

 

Wenn das Spektakel vorbei ist, nach Lörrach, Kandern oder irgendwo ins Wiesental umziehen, und sich an eins der vielen Feuer zu Scheibenschlagen hocken. Eine schöne meditative Tätigkeit, bei der ihr gerne ein bisschen wegdämmern könnt, also Schlafsack mitnehmen.

Aber nicht zu tief einschlafen. Spätestens, wenn von Basel die ersten schrillen Flöten und dumpfen Schläge herüberschallen, zum Abschluss dann noch auf den Basler Morgenstraich gehen.

Doch ein bisschen viel Aufwand? Dann hier zwei Tipps für lässiges Freiburger Abhängen.

Subkulturschick

Freiburg hat ja jetzt eine Interessengemeinschaft Subkultur. Eine der teilnehmenden Locations ist das Kulturaggregat Hilda 5. Schicker Ort. Falls ihr ihn noch nicht kennt, gibt es diese Woche zwei Gelegenheiten mal vorbeizuschauen. Entweder am Samstag um 18 Uhr, passend stylisch zu einer Vernissage, Eintritt frei, oder am Dienstag um 20 Uhr eher oldschool zum Singersongwriter Oliver Scheidies, pay after.
Kulturaggregat, Hildastr. 5

Ohren durchpusten

Alternativ könnt ihr euch am Samstag in der Mensabar ordentlich was auf die Ohren geben. Für 5 Euro gibt’s drei Bands mit folgenden Hooklines:

Seven Empires – Immer voll auf die Zwölf! Geht das? Ja, das geht!

True Punch – europäische Crossover- / Rap Metal-Band aus Freiburg

Kerosene – Gemisch aus treibenden Gitarrenriffs, donnernden Drums, fetten Bässen und kräftiger Stimme

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Über den Autor

Jürgen Reuß ist freier Journalist, nicht nur von Berufs wegen neugierig und hat das Glück, dass ihm Recherchieren Spaß macht.



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