«Kaum habe ich die Halle verlassen, denke ich an das nächste Spiel»

Sechs Fragen an Katrin Lobstedt, 17 Jahre alt, Schülerin der Edith-Stein-Schule – und EHC-Freiburg-Fan

Wie wichtig ist Eishockey in Deinem Leben ?

Sehr wichtig! Ich denke schon gleich an das nächste Spiel, kaum dass ich die Halle verlassen habe. Denn beim nächsten Spiel sieht man seine Freunde wieder, die genauso verrückt nach Eishockey sind wie man selber, und genau das ist es, was Spaß macht. Nicht nur der Spaß am Spiel ist mir wichtig, auch der Spaß neben dem Eis – egal ob mit den eigenen Fans oder denen vom Gegner. Der Sport und der Verein sind mir einfach ans Herz gewachsen, so dass ich mir ein Leben ohne gar nicht mehr vorstellen kann – und auch nicht möchte.

Seit wann gehst Du zum EHC?

Etwa seit 14 Jahren. Meine Eltern haben mich früh mitgenommen und ich habe gleich Gefallen daran gefunden.

Schaust Du jedes Heimspiel?

Jedes – und ab und zu, wenn es die Schule zulässt und der Weg nicht zu weit ist, bin ich auch auswärts dabei.

Welches Spiel wirst Du nie vergessen?

Da gibt es zwei Spiele die ich nie vergessen werde. Zum einen das letzte Spiel vor dem Zwangsabstieg, 2011. Als dann das ganze Stadion sang «Blau-Weiß-Rot, ein Leben lang» oder «Wir kommen wieder», merkte man, wie betroffen alle waren – wie aber dennoch alle zu ihrem EHC hielten und sich wie eine große Familie gegenseitig Mut machten, dass alles wieder wird.

Das zweite unvergessliche Spiel war dann der Wiederaufstieg in die zweite Liga letztes Jahr gegen Duisburg. Das war nichts für schwache Nerven, der EHC gewann mit 1:0, was im Eishockey ein sehr seltenes Ergebnis ist, durch Niko Linsenmaier. Man musste sehr zittern, dass Duisburg nicht noch den Ausgleich schafft. Als das Spiel vorbei und der EHC wieder in der DEL 2 war – da war die Halle kaum zu halten. Die Fans stürmten das Eis und feierten mit den Spielern. Das war Gänsehaut pur!

Kriegst Du im Stadion keine kalten Füße? 

Wenn ich mal kalte Füße bekomme, dann wippe ich zu den Liedern mit oder hole mir einen heißen Tee. Aber meistens sind die Spiele so spannend, dass es warm bleibt.

Gibt es etwas am Eishockey, dass Dir nicht so gut gefällt?

Ich finde bei der Ü-23-Regelung nicht gut, dass sie auch Spieler betrifft, die seit klein auf im Verein sind und ihn eigentlich auch nicht verlassen wollen – es dann aber leider müssen, um sportlich weiter zu kommen. Ich finde, man sollte Spieler aus dem eigenen Nachwuchs aus der Regelung draußen lassen – denn dann haben sie die Möglichkeit, die spielerische und die berufliche Karriere in Ihrer Heimat zu verbinden.

Seid ihr auch Fans des EHC und geht mit euren Freunden zu den Spielen? Was fasziniert euch daran?

 

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Über den Autor

Mathias Heybrock lebt als Journalist in Freiburg und arbeitet für Zeitungen und Magazin in Deutschland und der Schweiz.



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