Fußballplätzchen

Manchmal kommt einfach alles zusammen: Frühlingswetter im November, die Leipziger in der Stadt – mit Appetit auf eine Revanche für die verlorene Schneeballschlacht vom vergangenen März –, und klar: dann steht auch noch der 1. Advent vor der Tür. Was also tun?
Um euch einzustimmen auf dieses milde, weihnachtliche Fußballwochenende, haben wir aus unserer SC-Fankiste ein uraltes, zerknittertes Rezept herausgekramt, das wir Euch hier in aller Diskretion verraten wollen: Füchsle-Plätzchen!

Für den Teig braucht ihr 600 g Mehl, 400 g weiche Butter, 200 g Zucker, ein Ei, ein Päckchen Vanillezucker, eine halbe Messerpsitze Zimt und Kuvertüre. Das alles – bis auf die Kuvertüre – schichtet, schiebt und knetet Ihr zu einer schön glatten Masse, die anschließend unter das Nudelholz kommt. Ist der Teig ausgerollt, geht’s ans Ausstechen der Füchsle-Gesichter. Am besten eignet sich dafür ein runder Plätzchenausstecher, aber wenn ihr keinen zur Hand habt, tut es auch ein dünnwandiges Wasserglas. Zunächst stecht ihr damit lauter Kreispaare aus, die sich in der Mitte zu etwa einem Viertel überschneiden. Die so entstandenen Halbmonde lassen sich – mit der Delle nach oben gedreht – bereits unschwer als Fuchskopfsilhouetten mit zwei spitzen Ohren erkennen. Nun drückt Ihr den Ausstecher sanft einmal unten links, einmal unten rechts in den Teig, so dass die jetzt sichtbaren Viertelkreis-Linien wie Wangenknochen von beiden Seiten her nach unten in der Mitte zu einer Nasenspitze zusammenlaufen.

Während die Füchsle-Gesichter auf Backpapier und Backblech im Ofen für 5 bis 7 Minuten bei 175 Grad schön knusprig backen, könnte ihr schon mal die Kuvertüre schmelzen, mit der ihr zum Schluss dann in das linke und rechte Viertelkreis-Feld je ein Auge und am Trefftpunkt der beiden Linien die Nase platziert. Fertig ist das Füchsle-Plätzchen. Bon appetit!

Übrigens: Wer Bilder braucht, kann sie hier ansehen

Anpfiff für das Heimspiel des SC Freiburg gegen RB Leipzig ist am 25. November 2016, 20.30 Uhr.

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Über den Autor

Dietrich Roeschmann ist Journalist und unterstützt den Jugenblog seit Anfang an.



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