Aus Kürbis kann man nicht nur Halloween-Laternen machen

Manchmal schaffen es sogar Kürbisse in die Schlagzeilen. Dann wenn sie mehr als 900 Kilogramm auf die Waage bringen. In Ludwigsburg finden regelmäßig im Frühherbst die Deutschen Meisterschaften im Kürbiswiegen statt. Um einen derartigen Koloss zu züchten, braucht es nicht nur einen guten Boden, sondern viel Wasser. Sehr viel Wasser, an heißen Sommertagen bis zu 400 Liter. Das Kürbisfleisch ist bei derart großen Exemplaren nicht schmackhaft. Es enthält zu viel Wasser.

Ganz anders sind da die Kürbissorten, die ab jetzt auf den Wochenmärkten und im Supermarkt angeboten werden. Kürbisse gibt es in verschiedenen Formen und Farben. Der Kürbis kommt ursprünglich aus Zentral- und Südamerika und gelangte von dort aus nach Europa. Allerdings schon vor der Halloween-Mode. Kürbis ist nicht nur ziemlich günstig, für zwei Euro bekommt man schon einen kleineren. Er lässt sich auch vielseitig verarbeiten. In den USA gibt es zu Halloween einen süßen Kuchen, bei uns wird er gerne zu Suppe verarbeitet.

Man kann ihn aber auch gut einkochen und ihn so bis zu einem Jahr haltbar machen. Etwa indem man ein süß-saures Chutney kocht.

Man braucht dazu: 2 Kochäpfel (etwa Boskop), 200 g Kürbis, 1 Zwiebel, 60 g Rosinen, 100 g Honig, 140 ml Apfelessig, 1 TL Fenchelsamen und 1,5 TL Salz.

Und saubere und keimfreie Drahtbügelgläser mit Gummiring. Den Gummiring kann man hierfür drei Minuten in kochendem Wasser sterilisieren, das Glas zehn Minuten bei 140 °C im Ofen oder es mit kochend heißem Wasser füllen. Nach ein paar Minuten ausschütten und das Glas auf einem sauberen Küchentuch auf den Kopf stellen und trocknen lassen.

Da Kürbisse eine harte Schale haben, ist es oft nicht ganz leicht, sie zu schneiden. Am besten geht es mit einer festen Unterlage und einem guten Messer. Die Kerne löst man aus, die Schale lässt sich mit einem Sparschäler gut schälen. Das Kürbisfleisch schneidet man in kleinere Würfel. Zusammen mit den geschälten und klein geschnittenen Äpfeln, den Zwiebelwürfeln, den Rosinen, dem Honig, dem Essig sowie mit dem Fenchelsamen und dem Salz kommt der klein geschnittene Kürbis in einen Topf und wird bei kleinerer Hitze etwa 30 Minuten gekocht. Das Chutney soll noch feucht sein.

Kühl gelagert hält sich das Chutney ein Jahr, nachdem man es angebrochen hat, in den Kühlschrank stellen.

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Über den Autor

Anette Hoffmann ist Journalistin und unterstützt den Jugenblog seit Anfang an.



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